FAKENEWS – Vortrag auf dem Kongress der Medienrechtler

Beim diesjährigen Kongress der Medienrechtler am 12. und 13. Mai 2017 (Berlin, Ellington Hotel) halte ich einen Vortrag zum Thema FAKENEWS und gebe einen Überblick zum Entwurf des neuen NetzDG (Netzwerkdurchsetzungsgesetz).

Ich nutze die Gelegenheit und hole die Stimmen der Experten ein.

 

Es geht meines Erachtens insbesondere um zwei Fragestellungen:

1.

Wie kann ich als Betroffener meine Rechte effektiv gegen Netzwerkbetreiber und Bewertungsplattformen durchsetzen?

Gerade Google, Amazon, Facebook und Co sind schwer zu greifen, das sie ihren Sitz im Ausland haben und Kontaktmöglichkeiten nur via Formular bestehen, die nicht auf jede Situation passen. Angegebene Kontaktmöglichkeiten im Impressum führen in der Regel zu Bots. Direkte Ansprechpartner? Fehlanzeige.

 

2.

Gibt es ein Recht auf Wahrheit? Und zwar auch dann, wenn ich nicht persönlich betroffen bin.

Bisher ist ein Schutz vor Lügen nur im Wettbewerbsrecht verankert. Der Grundsatz lautet: Werbung muss klar und wahr sein. Informationen sind aber keine Waren und deshalb auf sie das Wettbewerbsrecht nicht anwendbar. Damit ist die öffentliche Meinung durch Fake News manipulierbar. Abwehransprüche? Fehlanzeige.

 

Wer mich ebenfalls zu diesem Thema für ein Referat oder einen Impulsvortrag buchen möchte, bitte ansprechen.