FAKENEWS – Vortrag auf den Lokalrundfunktagen in Nürnberg

 

Auf Einladung der medienpolitischen Sprecherin der SPD Landtagsfraktion Bayern bin ich heute zu Gast auf den Nürnberger Lokalrundfunktagen mit einem Vortrag zum Thema

„FAKENEWS – was tun?“

Ich bin gespannt auf die Diskussion.

Mich interessiert vor allem die Frage: Gibt es ein Recht auf Wahrheit? Oder sogar auf Lüge außerhalb der Straftatbestände? Denn das neue Netzwerkdurchsetzungsgesetz verlangt nur eine Löschung von bestimmten strafbaren Inhalten. Falsche Tatsachenbehauptungen mit viraler Verbreitung sind danach weiter erlaubt. Stichwort „alternative Fakten“.

Ich werde berichten. Fortsetzung folgt.

 

Aus dem Einladungstext:

„Fake News sind gar nichts Neues. Neu ist allenfalls Tempo und Wucht ihrer viralen und medialen Verbreitung. Was tun, wenn Gefühle, Vermutungen, Gerüchte eher den Lauf der Dinge beeinflussen als beweiskräftige Fakten? Wenn wirklich brisante Quellen nicht mehr aus gefühlten Tatsachen und – vor allem – digitalem Müll gefiltert werden (können): zum Beispiel bei den Lügen vor der Brexit-Abstimmung, in der News-Hektik eines Amoklauf oder nach einem Attentat, bei perfider Propaganda gegen einzelne Menschen und Gruppen.

Wer ist für die Qualität veröffentlichter Informationen verantwortlich? Wer dafür, dass die Urteilsfähigkeit zwischen „alternativen“ und echten Fakten nicht verloren geht? Wer bremst die Dynamik von Bluffs und Manipulationen?

Was darf der Gesetzgeber machen? Was muss die Bildungspolitik tun?
Sollen die Plattformen vorsortieren?
Was können die Medien leisten? Helfen sie noch, wenn es darum geht, den Wert einer Information besser einschätzen können?
Lassen Sie uns darüber reden.